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Musikgesellschaft Schwaderloch


08./09.10.2016 MGS auf Reisen

ReiseBereits in den frühen Morgenstunden trafen sich 17 reiselustige Musikanten und Musikantinnen samt Dirigent und teilweise mit Partner beim Schulhaus Schwaderloch, wo der Chauffeur Reto schon mit dem Car bereit stand. Und so konnte die Fahrt in Richtung Brienz pünktlich losgehen.


Unterwegs wurde in Gisikon im Restaurant Tell ein Kafihalt samt Gipfeli gemacht, sodass alle gestärkt in den programmreichen Tag starten konnten. In Brienz angekommen mussten wir unser Fahrttempo auf die Geschwindigkeit von Kühen drosseln und uns hinter ihnen einreihen. So wurden wir von der Herde durch ganz Brienz geleitet bis wir schliesslich unser erstes Ziel, das Holzschnitzermuseum erreichten. Dort erlebten wir eine kurze Führung über die Holzschnitzerei bevor wir uns zu Fuss die wenigen Meter zur Schiffsanlegestelle am Brienzersee machten.

Auf dem Schiff Platz genommen, lief dieses sogleich aus. Während der etwa eineinhalbstündigen Fahrt über den Brienzersee bis nach Interlaken sonnten sich die Einen auf der Terasse des Schiffs während die Anderen im Bordrestaurant sich einen Apero genehmigten. Interlaken erreicht, ging es nach einem kurzen Fussmarsch zur Standseilbahn mit eben dieser auf die Harder Kulm, wo das lang ersehnte Mittagessen eingenommen wurde. Zur Verdauung wurde die Aussichht auf die umliegenden Berge genossen und ein paar Erinnerungsfotos gemacht, bevor es wieder mit Bahn nach unten ging. Dort wartete schon unser Car der uns nach Matten zur Rugen-Brauerei brachte. Auch dort erlebte unsere Reisetrupp eine Führung durch die Brauerei und auch die Herstellung von Whiskey wurde erklärt. Aber die Theorie allein reicht ja nichht und so musste das ganze noch degustiert werden...

Die Degustation beendet ging es nach Thun, wo wir unsere Hotelzimmer bezogen. Die Zimmer inspiziert und sich für den Abend frisch gemacht, waren alle pünktlich wieder vor dem Hotel bereit, um sich zu Fuss durch die Altstadt von Thun zum Steakhouse „Ribs“ zu machen, um dort das vorgängig ausgewählte Menü zu verspeisen. Wir hatten grossen Spass, denn wir gerieten in einen Polterabend und hatten das Vergnügen, von dem zukünftigen Bräutigam im Frauenkostüm bedient zu werden. Und so wurden wir von Bruno oder eben „Brunhilde“ hervorragend bedient, bevor „sie“ mit „ihren“ Männern weiterzog. Um das hervorragende Essen sacken lassen zu können, ging es in verschiedenen Gruppen in eine der vielen Beizen in Thun. Man staunte auch nicht schlecht, als man plötzlich Musikanten traf, welche sich schon für ins Bett verabschiedet hatten und dann aber in einer Bar unterwegs hängen geblieben sind...

Der Sonntag war wieder vollgepackt mit Programm, sodass es früh hiess: „Raus aus den Federn, packen, frühstücken und wieder im Car Platz nehmen.“ Also ging es gestärkt nach einem reichhaltigen Zmorge nach Frutigen ins Tropenhaus inkl. Führung durch dieses und die dazugehörende Störzucht. So langsam kam dabei schon wieder vereinzelt leichter Hunger auf und wir wurden nach Mülenen chauffiert wo wir erneut eine Standseilbahn bestiegen, die aber dieses Mal auf den Niesen fuhr. Mit einmal umsteigen und nach einer halbstündigen Fahrt, sind wir oben angelangt und mussten feststellen, dass es einiges frischer und windiger war als am Fusse des Berges wo es im T-Shirt noch fast zu warm war. Um so mehr mundete der Aargauerbraten mit Kartoffelstock im warmen Restaurant, während draussen sich mittlerweile der Nebel verzog und die Sonne langsam zum Vorschein kam. Und somit konnten wir dann vor der Talfahrt noch das obligatorische Gruppenfoto machen, wobei sich der Berg als Kulisse hervorragend eignete.

Nachdem einige sich noch auf der Aussichtsplattform die Zeit vertrieben, ging es wieder talwärts in die Wärme und den somit aufgeheizten Car, welcher aber dank Klimaanlage schnell wieder eine angenehme Temperatur hatte. Und so machten sich die reiselustige Truppe am Nachmittag wieder auf in Richtung Heimat. Wir wurden von Reto gekonnt durch das Emmental, Burgdorf und Langenthal nach Murgenthal chauffiert, wo wir noch einen Zobighalt machten, denn wer hätte schon Lust gehabt am Abend noch den Kochlöffel zu schwingen daheim? Mit vollen Mägen ging es dann aber nach Hause und so kamen wir pünktlich auf die Minute laut Programm in Schwaderloch an. Es wurde sich verabschiedet und so ging ein schönes und lustiges Wochenende mit vielen Erlebnissen zu Ende. Ein grosser dank geht an Peter und Markus für das Organisieren dieser tollen Reise.